12. März 2017

12.03.2017 - Traumhaftes Vorfrühlingwetter im Vorderen Bayerwald

Am heutigen Sonntag präsentierte sich das Vorfrühlingswetter von seiner besten Seite. Ganztags gab es neben harmlosen hohen Wolkenfeldern häufig Sonnenschein. An der Wetterstation Eggerszell erreichte die Höchsttemperatur dabei am Nachmittag +9,3 °C...

Nachfolgend zwei aktuelle Bilder von heute Vormittag aus Eggerszell.


Die Wetterstation Eggerszell heute Morgen bei blauen Himmel und Sonnenschein:
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Blick von Eggerszell nach Nordwesten zum Pilgramsberg (624 m) und in Richtung Kesselboden (ca. 670 m)
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6. März 2017

05.03.2017 - Tolle Alpensicht von Eggerszell

Am gestrigen Sonntagabend gab es wieder super Alpensicht vom Gelände der Wetterstation Eggerszell. 

Blick von Eggerszell nach Süden ins Donautal, im Hintergrund ragen die Berchtesgadener Alpen mit u.a. Watzmann und Hochkalter hervor:

Nochmals der Zoom nach Süden auf die Berchtesgadener Alpen:

4. März 2017

Neuer Dekadenrekord in Eggerszell

Am heutigen Samstag wurde mit einer Höchsttemperatur von 16,7 °C ein neuer Dekadenrekord für die erste Märzdekade (01.03. bis 10.03.) aufgestellt. Der alte Dekadenrekord vom 10.03.2014 mit damals 15,4 °C wurde heute somit deutlich überboten!

Nachfolgend die Höchstwerte von heute, 04.03.2017:
Schwandorf: +19,7 °C
Metten: +19,1 °C
Schorndorf-Knöbling: +18,2 °C
Saldenburg: +17,9 °C
Simbach am Inn: +17,2 °C
Mallersdorf-Pfaffenberg: +17,2 °C
Passau: +16,9 °C
Waldmünchen: +16,9 °C
Straubing: +16,8 °C
Eggerszell: +16,7 °C
Regensburg: +16,6 °C
Zwiesel: +16,6 °C
Landshut: +16,6 °C
Gottfrieding: +16,5 °C
Oberviechtach: +16,4 °C
Großer Arber: +8,6 °C

3. März 2017

Winter 2016/17 in unserer Region in Ostbayern in der Zusammenfassung:


(Daten von der Wetterstation Straubing)

Der meteorlogische Winter 2016/17 (Dezember 2016, Januar 2017 und Februar 2017) war in Niederbayern um -0,5 °C zu kalt. Die durchschnittliche Temperatur betrug dabei -1,6 °C. Mit rund 55 Litern Regen auf dem Quadratmeter entlang der Donauebene und bis zu 150 l/m² in Staulagen des Bayerwaldes war der Winter 2016/17 deutlich zu trocken. Es fielen nur etwa 35 % der normalerweise üblichen Regenmenge.

Mit 184 Sonnenstunden wurden wir in diesem Winter von Sonne überdurchschnittlich oft verwöhnt. Es gab im Vergleich zum Durchschnitt 33 Sonnenstunden mehr. (durchschnittliche Sonnenstunden betragen 151)

Schuld an dem zu kalten Gesamtverlauf war eindeutig der sehr kalte Januar 2017, welcher -3,2 °C kälter als normal verlief. Der Dezember 2016 verlief von den Temperaturen her exakt durchschnittlich.

Der eindeutig mildeste Wintermonat war der Februar 2017 mit einer positiven Temperaturabweichung von satten +2,6 °C. Die Durchschnittstemperatur betrug im Februar 2017 +2,3 °C.


Historisch milder 23. Februar 2017
Die höchste Temperatur des Winters 2016/17 wurde in Simbach am Inn am 23.02.2017 mit +21,5 °C gemessen was es bisher seit Messbeginn Mitte der 1950er Jahre nicht gegeben hat. Der 23. Februar 2017 war verbreitet in Ostbayern ein historisch milder Wettertag. Es gab verbreitet an diesem Tag neue Februarrekorde in Niederbayern. An der Wetterstation in Straubing wo seit 1951 ununterbrochen Wetterwerte erfasst werden, war es bisher im Februar nicht einmal ansatzweise so mild wie heuer am 23. Februar. Die Höchsttemperatur stieg in Straubing an diesem Tag auf +17,3 °C. Auch an der Wetterstation in Regensburg wo bereits seit knapp 70 Jahren Wetterdaten erfasst werden wurde am 23.02.17 ein neuer Februarrekord verzeichnet.


Am kältesten wurde es in der Nacht auf den 07.01.2017 als verbreitet in Ostbayern unter -15 °C gemessen wurden. In Kirchberg im Wald sank die Temperatur sogar auf bitter kalte -22,8 °C. In Straubing war es in dieser Nacht mit -22,2 °C beinahe genau so kalt. Auch andere Stationen wie Rottalmünster, Uttenkofen oder Aldersbach hatten ebenfalls Tiefstwerte von rund -22 °C. In Hochtälern wie etwa Haidmühle war es im Morgengrauen des 07. Januars 2017 sogar bis zu -25 °C kalt.


Das interessante ist, dass der Winter 2016/17 deutschlandweit um +0,9 °C zu mild verlaufen ist. In Ostbayern war es jedoch zu kalt im Vergleich zum langjährigen Mittel. Die größte negative Temperaturabweichung gab es innerhalb Deutschlands bei uns im östlichen Bayern.